Positive Auswirkungen
der Rotlicht-Tiefenwärme mit belegbaren unabhängigen Berichten aus
dem Internet.
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Positive
Einwirkung auf Herz u. Gefäßerkrankungen
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Linderung bei
Atemwegserkrankungen
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Linderung bei
Rheumatische Beschwerden
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Hilft bei
Verspannungen
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Positive Einflüsse
auf das Muskelsystem
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Förderung der
Durchblutung
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Schmerzlinderung
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Revitalisierung
und Stressabbau
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Bluthochdruck
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Erhöhter
Kalorienverbrauch (Fettzellenabbau)
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Entschlackung und
Entgiftung
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Aktivierung des
Immunsystems
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Schützt vor
UV-Schäden
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Vorbehandlung bei
Massagen
Infrarot: Licht mit wohliger
Wärme
Infrarotes Licht
vermittelt Wärme ohne direkten Kontakt mit dem Körper. Ihre Wirkung
entfalten sie über die Erwärmung des Gewebes. Infrarotstrahler
eignen sich daher zur Bekämpfung umschriebener chronischer
Entzündungsprozesse, wie z. B. chronischer Nebenhöhlen-Entzündungen.
Auf akute
Entzündungsprozesse wirkt Wärme dagegen fördernd. Dieser Effekt
lässt sich nutzen, um einen oberflächlichen Abszess zum Reifen zu
bringen.
Rotlicht wirkt beruhigend,
schmerzlindernd und muskelentspannend. Es wird daher auch zur
Vorbereitung einer Massage eingesetzt. Für die Dosierung ist das
Wärmeempfinden des Patienten maßgebend. Eine Behandlung dauert für
gewöhnlich 10 bis 20 Minuten.
Nicht angebracht ist Rotlicht
bei allen Erkrankungen oder Zuständen, bei denen Wärme nicht
angewendet werden darf.
Bericht: Das Lichtspektrum
Licht im unsichtbaren
Bereich (UV- oder Infrarot- Strahlung) besteht aus sogenannten
elektromagnetischen Wellen, die sich mit Lichtgeschwindigkeit
fortbewegen. Diese elektromagnetischen Wellen, besitzen
unterschiedliche Wellenlängen bzw. Frequenzen. Der für die Therapie
angewandte Bereich reicht von ca. 280 nm (UV-B- Strahlung) bis ca.
4000 nm (Infrarot- Strahlung) Die UV – Strahlung wird zur
Phototherapie, das sichtbare Licht zur Farblichttherapie und die
Infrarot- Strahlung zur Thermotherapie eingesetzt. Im
Farblichtbereich sind die Übergänge zwischen den einzelnen Farbtönen
fließend.
Das Infrarotlicht Der
sichtbare Spektralbereich endet bei etwa 780 Nanometer (nm). Das
sich anschließende Infrarotgebiet wird in IR A, B und C aufgeteilt.
Für die Wärmetherapie sind vor allem Infrarot A (780 bis 1400nm) und
B (1400 bis 4000) von Interesse. Sie geben die Wärmeenergie bis ins
Unterhautgewebe ab und haben sich besonders bei Schnupfen,
Nasennebenhöhlenentzündung, Ohrenschmerzen, Hexenschuss,
Blutergüssen und Muskelverspannungen als übliches Haus- und
Therapiemittel bewährt.
Die Infrarottherapie
Die infrarote Strahlung
ist eine Form der natürlichen Sonnenenergie, die nur zu einem
geringen Anteil die Umgebungsluft erwärmt. Etwa 80% Lichtenergie
wird also erst in Wärme umgewandelt, wenn sie auf feste Körper
trifft.
Die bei Körperbehandlung
entstehenden 45 Grad werden als angenehm und wohltuend empfunden.
Sie schließen deshalb eine hohe körperliche Belastung, wie z.B. in
der Sauna, weitgehend aus. Eine künstliche infrarote Bestrahlung ist
der natürlichen Strahlungsquelle, der Sonne, nachempfunden. Die
kurzwellige Infrarotstrahlung ist für unseren Organismus besonders
schonend wirksam, da der größte Teil der Strahlung die oberen
Hautschichten und die Keimschicht durchdringt , ohne dabei
absorbiert zu werden. Die Tiefenwärme dringt weit in die unteren
Hautregionen ein. Die Haut und die Muskeln werden durch die Wärme
stimuliert. Starkes Schwitzen ist die Folge.
Die innere
Körperkerntemperatur kann sich erhöhen. Der Körper schwitzt nicht
nur Wasser aus, ein Teil des abgesonderte Schweißes besteht aus
toxischen Stoffen, wie z.B. Cadmium, Nickel, Chlor. Diese Stoffe
sind in den Nieren und unter der Haut abgelagert und belasten
unseren Organismus z.B. in Form von Cellulite. Hierzu ein Auszug aus
neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen der Niedersächsischen
Akademie für Photomedizin und Gesundheitsbildung e.V. in Wennigsen
bei Hannover: „Die Untersuchung ergab, dass
Infrarotbestrahlung
Abnehmen stark begünstigt. Die Einwirkung von Infrarotlicht kann das
Körperfett enorm reduzieren. Die Strahlen durchdringen, ohne sie zu
erwärmen, die oberste Hautschicht und treffen in dem
darunterliegenden Fettgewebe auf Blutgefäße. Diese erwärmen und
weiten sich, die Folge: eine bessere Durchblutung des Fettgewebes
und ein vereinfachter Abtransport der Fettsäuren. Durch die
verstärkte Durchblutung erhöht sich der Kalorienverbrauch. Die
Testreihe der Akademie ergab bei etwa 50% der Personen eine mögliche
Gewichtsabnahme zwischen sechs und zehn Kilogramm innerhalb von vier
Wochen. Zwei bis vier Behandlungen wöchentlich waren dazu nötig.
Diese, selbst für die Wissenschaftler überraschenden Ergebnisse,
veranlasste eine weiterführende ……………
Studie an der Berliner Charité Klinik
Tiefenwärme entzündet das
Lebensfeuer
Burnout oder
Ausgebranntsein, d. h. das Erlöschen des Lebensfeuers, lässt sich
sehr gut durch Tiefenwärme behandeln. Auf molekularer Ebene entsteht
Wärme durch intensive Bewegung, Kälte durch das Ersterben der
Molekularbewegung. Wärme ist ein essenzieller Weg aus der Erstarrung
der körperlichen Regelsysteme. Bei der Wärme kommt es auf die
richtige Dosierung an, wenn sie stärkend wirken soll.
Kurzwellige
Infrarot-A-Strahlung erweist sich dabei als vorteilhaft; denn sie
dringt 40 bis 50 Mal so tief in die Haut ein wie die langwellige
Infrarot-C-Strahlung (Ferninfrarot) und erreicht direkt die stark
durchblutete Subkutis unter Schonung der schmerz- und
temperaturempfindlichen Epidermis. Die Körperkerntemperatur erhöht
sich. Starkes Schwitzen ist die Folge. Bei einer effektiven Licht-
und Wärme-Anwendung kommt es darauf an, dass die
Infrarot-A-Lichtstrahlung auf den Körper einwirkt, der in einem
Wärmezelt aus
Spezial-Reflektorfolien ruht. Diese verhindern, dass der Körper die
Wärmestrahlung wieder an die Umgebung abgibt. Die bei der Anwendung
entstehenden 40-60 °C werden als angenehm und wohltuend empfunden.
Sie schließen deshalb eine hohe körperliche Belastung, wie z. B. in
der Sauna, weitgehend aus. Durch die gleichermaßen intensive wie
sanfte Wirkung lässt sich die Anwendung auf 15 – 30 Minuten pro
Sitzung begrenzen.
Infrarot-A
Tiefenwärme und Licht generell sind ein hochwirkungsvoller Weg aus
der Regulationsstarre.
Sie bewirken:
• Förderung des
Stoffwechsels
• verbesserte Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff •
Ausscheidung von Stoffwechselschlacken, Säuren und Umweltgiften •
Unterstützung des Körperfett-Abbaus • Konditionierung des
Herz-Kreislauf-Apparates mit Steigerung der Durchblutung •
Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes, Verschwinden von
„Geldrollen“ • Steigerung der Abwehr- und Selbstheilungskräfte
des Organismus • Linderung bei Schnupfen, Ohrenschmerzen,
Nasennebenhöhlenentzündung, Hexenschuss, Blutergüssen und
Muskelverspannungen
Infrarot-Wärme stimuliert
die Blutzirkulation und erweitert durch Fernreflexe die Gefäße auch
in nicht bestrahlten Körperbereichen. Der Blutdruck sinkt. Das
Herz-Kreislaufsystem wird trainiert. Die Hirndurchblutung und
Gedächtnisleistung werden verbessert. Durch die verbesserte
Durchblutung werden Stoffwechselschlacken und Säuren abtransportiert
und Sauerstoff herbeitransportiert, die Muskeln werden wieder weich,
erwachen aus ihrem „Sauerstoffmangel-Koma“ und entspannen sich,
Verspannungsschmerzen lindern sich.
Die
Strahlungsenergie der Infrarot-A-Wärmestrahlung ist durch ihre
Tiefenwirkung im Unterhautfettgewebe in der Lage, den nötigen
Temperaturbereich ohne übermäßige Beanspruchung des Kreislaufes zu
erreichen.
Dabei verflüssigt sich allmählich das Fett, und eine wesentlich
höhere Konzentration der ausgeschiedenen toxischen Stoffe kann
erreicht werden.
Die regelmäßige
Nutzung eines Infrarot-A-Wärmesystems ist deshalb ein optimaler Weg,
den Körper zu entgiften und Schlacken, überschüssige Säuren,
fettlösliche Umweltgifte und Schwermetalle über die Haut
auszuscheiden.
Die Hauptbestandteile des
Schweißes bei Nutzung eines Infrarot-Wärmesystems sind neben dem
Wasser auch Fett und Cholesterin mit erheblichen Anteilen von
Schwermetallen. Der Schweiß von Menschen, die ein Infrarot-System
benutzen, wurde analysiert. Vergleicht man die klassische
Heißluftsauna und das Infrarot-System hinsichtlich der Schweißmenge
und des Entgiftungspotenzials, ist erkennbar, dass das
Infrarot-System bei einer bis zu doppelt so hohen Schweißmenge und
einem dreifach so hohen Nichtwasser-Anteil ein Entgiftungspotenzial
mit einem mehr als 6-fach so hohen Wirkungsgrad erreichen kann.
Rückenschmerzen:
Gegen schmerzende Rücken
hat sich Wärme und Kälte bewährt. Wärme: Wärmebäder entspannen und
helfen den Muskeln sich zu lockern.
Auch Rotlichtbestrahlung ist ein wahres Wundermittel.
Schnupfen:
Schnupfen wird mit lokal
wirksamen Nasentropfen behandelt. Zur Pflege der Nasenscheimhäute
empfehlen sich Kochsalzlösungen. Die Anwendung ist angenehm, reinigt
und unterstützt das Abschwellen der Nasenschleimhäute. Festsitzendem
Schleim in den Nasennebenhöhlen behandelt man mit Sekretlösern.
Linderung bringt auch
Rotlichtbestrahlung.
Wärmebehandlungen ...
sind unterstützende und
vorbereitende Maßnahmen für die physiotherapeutische Behandlung.
Wärmebehandlungen werden bei uns in Form von Fango
und Rotlicht eingesetzt.
Die Behandlung soll der
Durchblutungsförderung, zum Ödemabbau bei schmerzhaften
Muskelansatzreizen und der Schmerzlinderung dienen. Sie soll
Verspannungen der Muskulatur entgegen wirken.
Rotlicht ... ist Wärme
durch Rotlichtstrahler.
Die Rotlichtbestrahlung
wird vorwiegend als Vorbehandlung für eine Massage oder eine
Krankengymnastik verwendet.
Wie wird ein
Schleudertrauma behandelt?
Bei einem Schleudertrauma
wird die Halswirbelsäule für etwa sieben bis zehn Tage mit einer
Halskrawatte (Schanz-Verband) ruhiggestellt. Eine
örtliche trockene Wärmeanwendung mit
Rotlichtbestrahlung oder Heißluft sowie
Massagen unterstützen die Behandlung.
Zusätzlich kann man
Medikamente zur Schmerzlinderung (z. B. Paracetamol oder
Acetylsalicylsäure) und zur Muskelentspannung einnehmen. Bei manchen
Menschen rufen die Medikamente Nebenwirkungen hervor, die sich meist
mit Magen-Darm-Beschwerden oder Überempfindlichkeitsreaktionen
äußern. Die Mittel sind bei kurzfristiger Anwendung und in
angepasster Dosierung aber in der Regel gut verträglich.
Eine krankengymnastische
Nachbehandlung hilft, die Verspannungen zu beseitigen und die
Muskulatur im Schulter-Nacken-Bereich nach dem Schleudertrauma
wieder zu kräftigen.
Dr.
Martina Waitz / 21.10.2003
Therapie: SCHMERZ
Weiterhin können
Massagen und Krankengymnastik hilfreich sein.
Im Kopfschmerzanfall lindern
Rotlichtbestrahlung und sanfte Massage
von Myogelosen (Muskelhärten) in wirbelsäulennahen Muskelpartien des
Rückens und der Schultern sowie im Ansatz des M.
sternocleidomastoideus (Nacken) den Schmerz erheblich (vgl. Peters
1983). Wiederholtes Massieren von Schmerzauslösepunkten im Ansatz
des M. trapezius (Trapezmuskel) kann den Kopfschmerz ganz zu
beseitigen helfen. Längerfristigen Erfolg versprechen vom Patienten
erlernte und selbst durchgeführte Programme zur Lockerung der
Schulter-Nacken-Muskulatur. (Bischoff et al.,1999)
Was tun bei wundem Po?
Sorgfältig trocknen mit
Wärme und Luft Tupfen Sie vorsichtig den Po mit einem weichen Tuch
oder einem Kosmetiktuch trocken. Letzte Wasserreste trocknen Sie mit
dem Fön. Anschließend können Sie noch eine Rotlichtbehandlung
machen. Die Wärme ist sehr angenehm für die Haut.
Durch die Rotlichtbestrahlung regeneriert sich die Haut schneller.
Halten Sie den Po des Kindes zwei bis drei Minuten in das Rotlicht,
mit einem Sicherheitsabstand von ca. 0,5 bis 1 m. Versuchen Sie, Ihr
Kind so lange wie möglich mit nacktem, nur gereinigtem Po an der
Luft zu lassen. Haben Sie eine Wärmequelle über dem Wickeltisch,
macht das dem Kind auch richtig Spaß.
Da uns das
Wohlbefinden Ihres Kindes sehr am Herzen liegt, möchte ich Ihnen
wieder einige Auszüge aus dem Buch "Homöopathie für Kinde" von
Werner Stumpf darlegen.
Da der Herbst die Zeit
der Erkältungskrankheiten ist, Folgendes zur Erinnerung: Kinder sind
besonders anfällig für Erkältungskrankheiten, da ihr Immunsystem
erst lernen muss, sich mit den zahlreichen Krankheitserregern
auseinander zu setzen. Bei leichten Erkältungen wie Schnupfen,
Husten oder etwas Halsweh fühlt sich das Kind nicht besonders krank,
und hier genügen Hausmittel wie Kamillendampf-Inhalationen,
Lindenblütentee, Halswickel
oder Rotlichtbestrahlung.
Wärmequellen
• Heilende Wärme –
Tipps und Informationen von Prof. Hademar Bankhofer
• Wärme von innen •
Wärme von außen
Welche professionellen
Wärme-Quellen setzt die Medizin ein?
>
Rotlichtbestrahlung gegen Nebenhöhlen-Beschwerden und alle
chronischen Muskel- und Gelenks-Probleme, aber auch gegen
Verspannungen.
> Massagen, vor allem
gegen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Massagen wirken zu einem
Großteil auch durch Wärme, die in der Haut und im Gewebe.
> Moorbäder gegen
Frauenleiden und Rheuma-Beschwerden.
> Heubad, nur in
Kurzentren. Wärmepackungen aus den speziellen Materialien
Fango-Parrafin oder Paraffin-Silikat.
Rotlicht
Rotlicht ist
gestrahlte Wärme durch Rotlichtstrahler, die der
Durchblutungsförderung und Schmerzlinderung dienen soll. Das
Rotlicht wird vorwiegend als Vorbehandlung für eine nachfolgende
Massage oder Bewegungsübung verwendet.
Heißluft /
Rotlicht
Wärmebestrahlung zur
Durchblutungsanregung, Schmerzlinderung und Muskelentspannung.
Ferner bewirkt Wärme eine verbesserte Dehnfähigkeit des Bindegewebes
und damit eine Zunahme der Beweglichkeit sowie eine Förderung der
Regeneration durch wiederholte Wärmeanwendungen.
(Eis / Kälte) Die
Anwendung erfolgt in Form von Eis- oder Kältepackungen und Betupfen
mit Eiswürfeln. Kälte bewirkt eine Dämpfung der Entzündung und
Schmerzlinderung. Bei kurzzeitiger Anwendung wird die Muskelspannung
erhöht, bei länger dauernder Eis- bzw. Kälteanwendung wird sie
gesenkt.
Gefilterte
Infrarot-A-Strahlung
in der Onkologie
Kurzfassung: Ende des 19.
Jahrhunderts wurden bei hochfieberhaften, septischen Komplikationen
Rückbildungen bösartiger Tumoren beobachtet und deshalb künstliches
Fieber eingesetzt. Inzwischen ist bekannt, dass Tumorzellen hohe
Temperaturen schlechter tolerieren als Normalzellen. Krebszellen
können durch Übersäuerung zusätzlich thermosensibilisiert werden.
Vielversprechend scheinen Kombinationen der Hyperthermie mit
konventionellen Methoden, also Strahlen- und insbesondere
zytostatischer Chemotherapie zu sein, aber auch mit
Immunstimulanzien und Zytokinen.
Nach Darstellung der
verschiedenen > Hyperthermieformen und Temperaturbereiche
sowie der biologischen und physiologischen Grundlagen ergibt sich
die Frage nach der geeignetsten Energiequelle. Durch umfassende
Arbeiten von Braun, Heckel und Ardenne wurde eine physikalisch zu
erläuternde wassergefilterte Infrarottechnik entwickelt und durch
Vaupel, Seegenschmied u.a. geprüft. Es handelt sich um das
elektromagnetische
Wellenlängenspektrum von 0,75
bis 1,40 mm mit hoher Strahlungsdichte und entspricht weitgehend der
natürlichen Sonneneinstrahlung mit Filterung durch die
Erdatmosphäre. Nur diese Verabreichungsform garantiert den
höchstmöglichen Schutz der Haut und die bestmögliche Eindringtiefe
in den Körper.
Daraus leitet sich die dominierende Rolle
dieser Wärmeapplikation in der Onkologie und bei anderen geeigneten
Behandlungen ab.
Anschrift: Prof. Dr.
Wilfried Wehner
“Infrarotlicht schützt gegen
UV-Schäden”
Das ergab eine Studie,
die zum Teil vom seriösen Wissenschaftsinstitut CE.R.I.E.S. (Centre
de Recherche et d’Investigations Epiderniques et Sensorielles)
finanziert wurde: „Die im Sonnenlicht enthaltenen Infrarotstrahlen
können die Zellen vor UV-Schäden schützen. In Versuchen mit in
Kulturen gezüchteten normalen Fibroblasten (Bildungszellen des
faserigen Bindegewebes) fanden die Forscher heraus, dass eine
30minütige Infrarotbestrahlung die Zellen vor durch UV-A und UV-B-
Strahlen hervorgerufenen Schäden schützt. UV-A- Bestrahlung allein
reduziere bereits die Zahl der lebensfähigen Zellen um 45%. Eine
Vorbestrahlung mit Infrarotlicht verringere den Anteil der
Zerstörung auf 15%. Die Wissenschaftler hoffen nun, die Mechanismen
bald enträtseln zu können, sehen sie darin doch neue Ansätze zum
Schutz vor UV- bedingter Hautalterung und Hautkrebs.
Quelle: Fachzeitschrift “Sonne aktuell”
Hilfe verspricht:
Medikamentenfreie Behandlung bei mildem Bluthochdruck
Auch ein milder
Bluthochdruck ist eine Erkrankung, die nicht beiseite geschoben
werden darf. Einem neuartigen Therapieansatz sind Mediziner der
Berliner Charité auf der Spur. Dabei wird das zufällig entdeckte
Phänomen ausgenutzt, dass die Ganzkörperbehandlung mit bestimmten
Infrarot-(Ultrarot-)strahlen den Blutdruck senkt, und das auch über
die unmittelbare Behandlungsdauer hinaus. Zur Anwendung kommen
Infrarot A Strahlen, die im Gegensatz zu Infrarot B und C Strahlen
in tiefere Hautschichten eindringen. Erstaunlich auch die
Entdeckung, dass simples Baden - wöchentlich zwei Vollbäder bei
Wohlfühltemperatur - den Blutdruck senkt.
Der Effekt wird nicht von
der Wassertemperatur, sondern vom Wasserdruck hervorgerufen. Ob sich
Infrarotstrahlen und Wasserdruck endgültig als Therapieverfahren
umsetzen lassen, müssen weitere Studien zeigen. Wirksame Selbsthilfe
bei milder Hypertonie bieten bereits kleinere Änderungen im Alltag.
Erfolg verspricht bereits die Reduzierung des Salzkonsums. Tierische
Fette sollten durch Gemüse, Salat, Fisch und pflanzliche Öle ersetzt
werden (Mittelmeerküche). Regelmäßiger Ausdauersport (Walking,
Radfahren, Jogging, Schwimmen, Skilanglauf, Wandern, Rudern) und die
Vermeidung von negativem Stress (Dystress) bauen ebenfalls Druck ab.
Sehr wirksam ist die Gewichtsnormalisierung bzw. -reduktion: Pro kg
Gewichtsverlust sinkt der Blutdruck um ca. 2 mmHg! Auf jeden Fall
sollte die Gesundheitsgefährdung durch die „Hochdruckpumpen“ Alkohol
und Nikotin beseitigt werden.
Hilfe
verspricht: Oxithermie
Die Oxithermie ist eine
neue Therapie gegen chronische Rückenleiden und andere Schmerzen.
Sie besteht aus einer Kombination zweier schon bewährter Methoden -
der Hyperthermie, also Therapie durch Wärme, und der
Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie
Eingesetzt wird hier eine
spezielle Wärmetherapie, die Ganzkörperüberwärmung mit Hilfe
von Infrarot-A-Strahlen. Das
kurzwellige Infrarot-A-Licht besitzt eine hohe Eindringtiefe.
In einem speziellen Wärmefilter werden die weiteren hautschädigenden
mittel- und langwelligen Anteile der Wärmestrahlen herausgefiltert.
Dadurch kann die Wärme über einen längeren Zeitraum in tiefere
Gewebeschichten eindringen, ohne die Oberhaut dabei zu schädigen.
Die Infrarot-A-Strahlung ist für den Patienten nicht belastend und
wird schon während der Behandlung eher als wohltuend empfunden.
Der Patient liegt frei
schwebend in der Netzliege des Gerätes. Von unten her wirken die
Wärmestrahlen auf ihn ein. Sie dringen in seine Rücken- und
Nackenpartie ein und lösen dort die schmerzauslösenden Verspannungen
und Verkrampfungen seiner Muskulatur. Zunächst wird die Temperatur
in der äußeren Körperschale (der Peripherie) der Körpertemperatur
angeglichen. Schließlich kömmt es mit anhaltender Temperaturerhöhung
und Durchblutungssteigerung im gesamten Körper zur Erhöhung der
Körperkerntemperatur auf ca. 38,5°C bis 39°C.
Gleichzeitig mit der
Infrarot-A-Einwirkung inhaliert der Patient hoch konzentrierten
Sauerstoff.
Er dient einmal dazu, die
Verträglichkeit der Wärmetherapie zu verbessern und die
Belastbarkeit des Patienten dabei zu erhöhen. Andererseits wird der
Sauerstoffstatus im Blut verbessert und dadurch auch eine allgemeine
Vitalisierung erreicht.
Durch die Überwärmung des
Körpers werden Immunreaktionen des Körpers stimuliert und dadurch
natürliche Heilprozesse begünstigt. Die Blutgefäße stellen sich
weit. Organe und Muskeln werden besser versorgt. Dies führt zu einer
deutlichen Muskelentspannung. Außerdem werden schmerzverursachende
Mediatoren wie Histamin und Serotonin aus der Muskulatur
ausgeschieden, so dass sie sich rascher erholen kann.
Wunder kann aber auch die
Oxithermie nicht bewirken. Beschädigte Bandscheiben oder abgenutzte
Wirbel sind nicht zu reparieren.
Eine Behandlungsserie
umfasst etwa fünf Einzelsitzungen in einem möglichst
zusammenhängenden Zeitraum. Die Wirkung kann Monate andauern.
Akute
Entzündungen: Hände weg von Wärme!
Trotz ihrer vielfältigen
positiven Wirkungen kann Wärme natürlich auch Nachteile haben. Bei
bestimmten Zuständen bzw. Erkrankungen ist Wärme daher nicht zu
empfehlen,
z. B. bei
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akut-entzündlichen
Vorgängen
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Blutungen
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akuten
Verletzungen
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Fieber
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Infektionen
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oberflächlichen
Venenentzündungen (Thrombophlebitis).
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Verschluss einer
tiefen Vene durch ein Blutgerinnsel (Phlebothrombose).
Bei allen diesen
Vorgängen/Erkrankungen kann die von der Wärme hervorgerufene
Steigerung der Durchblutung zu einer verstärkten Schwellneigung
führen und dadurch Entzündungen fördern.
Sind
Durchblutungsstörungen bereits fortgeschritten, ist Wärme ebenfalls
ungünstig.
Das ist auch der Fall bei
Menschen mit Sensibilitätsstörungen, weil sie nicht kontrollieren
können, ob die Wärme zu intensiv ist. Größere heiße Packungen können
Herz und Kreislauf belasten. Bei Erkrankungen auf diesem Gebiet ist
Vorsicht geboten.
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